Was studieren?

Welches Studium passt zu mir?

Bild eines Kopfes mit kleinen Bildchen, die den Kopf umschwirrenDie Entscheidung, welches Studium zu einem passt, hängt von vielen Faktoren ab. Neben dem Blick auf die eigenen Interessen und Fähigkeiten hilft auch ein Blick auf die angebotenen Studiengänge. Da die Menge der Studiengänge unüberschaubar groß ist, erfordert die Auswahl ein besonderes Vorgehen. Wie könnte dieses aussehen und welche Rolle spielt die eigene Behinderung bei der Studienfachwahl?

Entscheidungsfindung

Nach der Hochschulreife stehen alle Wege offen. Auf der einen Seite ist es positiv, sich relativ frei entscheiden zu können, andererseits überfordert diese Wahlfreiheit sehr schnell.
Bevor Sie sich überlegen, welche Fächer für Sie in Frage kommen könnten, kann es helfen, wenn Sie den Blick noch einmal auf sich selbst richten. Wenn Sie wissen, was Sie können, was Sie interessiert und was Ihre Stärken und Schwächen sind, wird die Entscheidung vielleicht schon viel einfacher. Vielleicht haben Sie auch bereits Ratschläge von Familie und Bekannten bekommen, die Sie bei Ihrer Entscheidung unterstützen. Einen Hinweis auf passende Studienrichtungen können auch Ihre Noten bieten. Fächer, die Ihnen in der Schule gelegen haben und in denen Sie gute Noten bekommen haben, liegen Ihnen womöglich auch im Studium und Beruf.

Fachbereiche

Die einzelnen Studienfächer werden in Kategorien, die sogenannten Fachbereiche, eingeteilt. Anhand dieser können Sie herausfinden, in welche Richtung Ihr Studium gehen soll, ohne dass Sie sich gleich für ein konkretes Fach entscheiden müssen. Wenn Sie wissen, welcher Fachbereich Sie besonders interessiert, lohnt sich eine tiefere Recherche nach Studienfächern in diesem Bereich.
Beachten Sie dabei, dass viele moderne Studiengänge verschiedene Bereiche kombinieren und somit nicht mehr klar einem Fachbereich zuzuordnen sind. Trotzdem kann die Übersicht helfen, einen ersten Eindruck zu bekommen. Auf den Seiten der Bundesagentur für Arbeit finden Sie einen Überblick über die verschiedenen Bereiche und die Studiengänge, die sich dahinter verbergen. Die Unterteilung der Studienfächer wird oft unterschiedlich interpretiert. Die Bundesagentur für Arbeit nennt folgende Fachbereiche:

  • Agrar-, Forst-, Ernährungswissenschaften
  • Erziehungs-, Bildungswissenschaften, Lehrämter
  • Ingenieurwissenschaften
  • Kunst, Musik
  • Mathematik, Naturwissenschaften
  • Medizin, Gesundheitswissenschaften, Psychologie, Sport
  • Rechts-, Sozialwissenschaften
  • Sprach-, Kulturwissenschaften
  • Wirtschaftswissenschaften

Bei unseren Links am Ende dieses Artikels finden Sie weitere Angebote, die Fachbereiche und Studiengänge beschreiben.
Bei einigen Fachbereichen sind klare Zuordnungen zu den späteren Berufsmöglichkeiten nicht ohne weiteres zu identifizieren. Lesen Sie dazu mehr im Artikel „Arbeitsmöglichkeiten nach dem Studium".

Tests zur Entscheidungsfindung

Junge Frau arbeitet an einem Schreibtisch mit LaptopWenn Ihre bisherigen Überlegungen und die Betrachtung der verschiedenen Fachbereiche und Studiengänge zu keinem Ergebnis geführt haben, können Sie auch Online-Angebote zur Orientierung verwenden. Das Portal Abitur-und-Studium bietet ein einfaches Werkzeug, um sich anhand der eigenen Interessen passende Studienfächer vorschlagen zu lassen. Leider ist diese Anwendung nicht mit dem Screenreader bedienbar. Daher sollten blinde Nutzer diesen Test gemeinsam mit einer sehenden Person machen.


Berücksichtigung einer Behinderung

Wenn Sie einen Studiengang gefunden haben, der Sie interessiert und der zu Ihnen passt, lohnt es sich, danach die potenziellen Berufsfelder daraufhin zu untersuchen, ob es Probleme mit Ihrer Behinderung geben könnte. Seien Sie kreativ und schränken Sie Ihre Wahl nicht zu früh ein. Beispielsweise gibt es fast in jedem Berufszweig Bereiche, die man auch mit Behinderung gut ausfüllen kann. Selbst für Bereiche, die sie vielleicht für problematisch halten, lassen sich Lösungen finden.

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